Newsletter Juni 2015

 

Jetzt ist Sommer!
Bild: Monika Schweitzer, grafik & design by kiss

Ich will Mee(h)r

MEER, was für ein schönes Wort! Sonne, Sand, Strand - was will man mehr? Dazu kam mir passend eine Schlagzeile der Seite "My Monk" in den Sinn: "Ein fast vergessenes Wort, das Dein Leben soviel leichter machen kann". "Ah, ich weiß schon was da kommt", dachte ich. Und dann habe ich doch mal den Link angeklickt und war mehr als überrascht. Vielleicht schauen Sie ja auch einmal rein:) Ein fast vergessenes Wort...

 

Falls Sie jetzt nicht dem Link gefolgt sind, hier meine kleine Zusammenfassung für uns: Es gibt ein Wort, das immer mehr in Vergessenheit gerät. Es ist ein gutes Wort, das wir gerade jetzt wiederbeleben müssen, wenn wir freier atmen und leichter leben wollen. Es ist ein sehr kleines Wort. GENUG. Genug gearbeitet. Genug Geld auf dem Konto. Genug erreicht. Genug PS im Auto. Genug Freunde auf Facebook. Genug Speicherplatz auf dem Handy. Genug Freizeit. Genug Informationen. Genug für heute. Wie finden Sie das?

Manchmal ist weniger mee(h)r

Ich liebe ja besonders diese ganz kleinen Geschichten, die schnell auf den Punkt kommen und uns dann beim Schmunzeln nachdenklich werden lassen. Zum Thema Achtsamkeit ist folgende Episode mein persönlicher Favorit:

 

Ein Lehrer wurde gebeten, die Kurzfassung der "Höchsten Weisheit" zu kaligraphieren. Er schrieb nur ein Wort: ACHTSAMKEIT. Der Besucher war enttäuscht: "Was, nur ein Wort, ist das alles?" Also tat der Lehrer ihm den Gefallen und schrieb noch ein zweites Wort: ACHTSAMKEIT. ACHTSAMKEIT.

 

Tja, und was heißt nun Achtsamkeit im Alltag? Achtsamkeit bedeutet Aufmerksamkeit und Achtung - Aufmerksamkeit für exakt das, was im Moment ist. Und Achtung vor allem, was uns dabei umgibt. Diese Haltung zeichnet sich aus durch Neugier, Geduld, Akzeptanz und Hingabe. Hier mal eine kleine Übung dazu:

 

Achtsamkeit beim Gehen. Normalerweise denkt man überhaupt nicht über das Laufen und Gehen nach. Erst, wenn man sich ein Bein gebrochen hat, merkt man, dass Laufen ein ganz schön komplizierter Vorgang ist. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit einmal auf das Gehen. Gehen Sie langsam. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Achten Sie genau darauf, wie der Atem beim Gehen ein - und ausströmt. Dann fokussieren Sie sich auf den Takt der Schritte und wie sich der Körper dabei anfühlt. Wenn der Geist mal wieder abwandert (zum Beispiel weil er sich langweilt), lassen Sie das einfach geschehen, bringen aber die Konzentration sanft wieder auf das Gehen. Spüren Sie, wie die Füße den Boden berühren. Fühlen Sie den Druck der Fußfläche und das Abrollen des Fußes. Die Gedanken an andere Dinge werden immer wieder auftreten. Kehren Sie dann mit Ihrer Konzentration immer wieder zum Atem- und Gehvorgang zurück. Gehen Sie insgesamt 10 Minuten. Quelle: Katharina Maehrlein, "Die Bambusstrategie". 

Mee(h)r, Sand, Strand - und Hausaufgaben

Wenn ich an einen sonnigen Strand denke, lande ich meist mit meinen Gedanken in Italien. Dort haben die Schüler insgesamt drei Monate Sommerferien. Allerdings müssen sie in der Zeit auch eine lange Liste von Hausaufgaben abarbeiten. Ein italienischer Oberstufenlehrer aus Fermo hatte dieses Jahr eine ganz besondere Idee, die seitdem heiß diskutiert wird. Vielleicht haben Sie noch Jugendliche zu Hause. Dann lesen Sie doch gemeinsam den Beitrag: Wie du deinen Sommer lebst. Lesen Sie ihn aber bitte auch, wenn Sie selbst einmal jung waren. Es lohnt sich:)

Jetzt ist Somme(h)r...

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gute Zeit. Und weil das mit dem Wetter ja nicht immer so klappt, möchte ich Ihnen meinen Lieblings - Ohrwurm mit auf den Weg geben: "Jetzt ist Sommer, ich hab' das klar gemacht, Sommer ist, wenn man trotzdem lacht!"

 

Karl Valentin

Marion Lampert-Gruber

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