Newsletter Mai 2020

 

Alles wird gut! Nur anders.
Bild: Monika Schweitzer, grafik & design by kiss

Nie da gewesene Verhältnisse

Die Corona-Pandemie ist laut Bundeskanzlerin Angela Merkel die größte Krise Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg. Das klingt gewaltig und verunsichert. Aber ist das wirklich so?

Mit Mundschutz im Büro

Quelle: Hamburger Morgenpost, 27.04.2020

Das gab es 1970 schon einmal. Die sogenannte Honkong-Grippe wütete in Deutschland von 1968-1970. Auch damals gab es Schulschließungen, um die Ausbreitung zu verlangsamen und Teile der Wirtschaft mussten ihre Produktion verringern. Ferienverschiebungen, wie sie bei uns noch diskutiert werden, waren damals bereits Realität. Teile des öffentlichen Lebens standen still. 

Der Höhepunkt dieser Grippe-Welle war im Winter 1969/70 erreicht. In Deutschlands Krankenhäuser wurden so viele Menschen eingeliefert, dass das Gesundheitssystem bald an seine Grenzen stieß. In Hamburg z.B. mussten Patienten in Behelfsbetten, auf Fluren und in Badezimmern untergebracht werden. Während die Stationen aus allen Nähten platzten, wurden große Teile der Ärzte und des Pflegepersonals selbst krank. So wurden ehemalige Schwestern und Pfleger reaktiviert, auch Bundeswehrsoldaten und Freiwillige Feuerwehr halfen in den Krankenhäusern aus.

Es hätte schlimmer sein können

Experten zufolge hätte alles noch viel schlimmer kommen können. Doch zum Glück hatten viele Patienten eine Immunabwehr, die zumindest zum Teil auf den Virus aus Honkong vorbereitet war. Denn 1957/58 hatte bereits die Asiatische-Grippe die Welt überzogen, gegen die viele Menschen noch Antikörper im Blut hatten. Das half dem Körper auch gegen das ähnliche Grippe-Virus.

Laut Beitrag kostete der Honkong-Virus in Deutschland 50.000 Menschen das Leben. Es mangelte an Kompetenz im Umgang mit dieser Krise. Die Impfempfehlungen der WHO wurden nicht ernst genommen. Ärzte verschrieben Mittel, die zum größten Teil nutzlos waren. Schulen schlossen erst, als die meisten Schüler schon krank zu Hause blieben. Die Politik und auch weite Teile der Bevölkerung, betrachteten die hohe Sterberate der Pandemien, so relativ kurz nach dem zweiten Weltkrieg, mit weniger Dramatik.

Fragen zur Selbstreflexion

Wo erkennen wir uns wieder? Was ist anders? In welchen Bereichen sind wir heute weiter? Und wie soll der Zeitungsbericht über unsere Krisenbewältigung eines Tages aussehen? 

Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist die unsere.

Jean-Paul Sartre

Corona Pandemie 2020
Bildquelle: Marco Seltenreich

Neu in der Fundgrube: Wer weiß wozu es gut ist

Für die nächste Zeit werden wir ein hohes Maß an Krisenkompetenz benötigen. Mir hilft dabei die Haltung "Wer weiß wozu es gut ist." Damit komme ich aus der Aufregung und öffne mich für neue Möglichkeiten. Wie schnell urteilen wir über etwas, was Morgen schon wieder in einem ganz anderen Licht erscheint. weiter lesen 

Termine und Erreichbarkeit

Meine Praxis öffnet wieder am 18. Mai 2020. Die neuen Räume sind im Sinne der aktuellen Hygienemaßnahmen eingerichtet. Vielleicht fahren wir noch nicht "volle Kraft voraus aber wir machen ganz sicher die Leinen los!

 

Bis zum 15. Mai ist meine Telefonnummer zwecks Übernahme durch die Telekom blockiert. Bitte nutzen Sie das Kontaktformular, wenn Sie in dieser Zeit einen Rückruf wünschen. Pünktlich zur Eröffnung sollte die bekannte Nummer wieder frei geschaltet sein. Vielen Dank!

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Marion Lampert-Gruber

Schwalbenweg 9

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Das Gras wird gebeten, über die Sache zu wachsen

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