Psychische Belastung führt häufig zu Krankheiten

Berlin (AFP). Ausgebrannt, krank, antriebslos: Immer mehr Menschen in Deutschland fehlen wegen psychischer Leiden am Arbeitsplatz. Seit 2000 hat sich der Anteil der Fehltage wegen Burnout oder Depression etwa verdoppelt. Das geht aus einer in Berlin veröffentlichten Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hervor. Derzeit würden 12,3 Prozent aller betrieblichen Fehltage in Deutschland durch psychische Erkrankungen verursacht. "Die Menschen fühlen sich in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit immer häufiger überfordert", erklärte BPtK- Präsident Rainer Richter. Zeitdruck und zu geringe Kontrolle über die Arbeitsabläufe seien Risikofaktoren für psychische Erkrankungen. Wer sich überfordert fühle, gebe sich häufig selbst die Schuld. Unternehmen könnten dazu beitragen, dass über psychische Belastungen offen gesprochen werden kann. Psychische Erkrankungen führen laut der Studie zu besonders langen Fehlzeiten, durchschnittlich von 30 Tagen. An Depression erkrankte Arbeitnehmer fehlten im Schnitt sogar 39 Tage. (Quelle: LZ 8.6.12)

Burnout schleicht sich heimtückisch ein

Horn-Bad Meinberg. Als Burn-out-Syndrom wird eine Sammlung von Symptomen bezeichnet. Die Verläufe sind genauso unterschiedlich wie die Ursachen. Erste Warnhinweise können Müdigkeit, Erschöpfung, fehlende Erholungsfähigkeit, nicht abschalten können, Ein - und Durchschlafstörungen und körperliche Symptome wie Rücken - und Kopfschmerzen sein. Es ist ein anhaltender negativer Spannungszustand, also Disstress. Dramatisch sind die Entwicklungen, die sich im Verlauf ergeben: der Abbruch von Sozialkontakten, etwa durch das späte Nachhausekommen. Wichtig ist, dass es jemanden gibt, zu dem ich zeitnah gehen kann, der mir zuhört, der mir hilft, mein Denken und Handeln zu ordnen und zu hinterfragen. (Quelle: LZ 29.1.15, aus einem Interview mit Frank Alexander, Coach und systemischer Organisationsberater)

Marion Lampert-Gruber

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